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“Falco meets Amadeus” begeistert mit einem brillierenden Alexander Kerbst, Detailgetreue & Herz!

Ausführliche Review!

© Kevin Drewes / Musicalpuls.com

Seit nunmehr 28 Jahren ist Falco tot. Doch seine Musik lebt weiter. Wie populär die Hits sind, das beweist sich aktuell wieder einmal in zahlreichen deutschen Städten, denn: Die Bühnenshow „Falco meets Amadeus“ von und mit Alexander Kerbst sorgt bundesweit für volle Sääle! So auch gestern (27.03.26) im ausverkauften Metropol Theater Bremen. Dort erlebten die Zuschauer eine grandiose Verneigung der Extraklasse mit viel Herz – musicalpuls.com war live vor Ort und verrät Euch, was das Stück auszeichnet!



Michael Konick begeistert als humorvoller Mozart

Bereits seit 2017 präsentieren Alexander Kerbst und Stefanie Kock sehr erfolgreich „Falco – Das Musical“. Seit der Tour 2026 steht die Show unter dem Titel „Falco meets Amadeus“ – und bietet einige Neuerungen, bringt die Verbindung zu Falco und Mozart mehr in den Fokus. Das erweist sich als Geniestreich, denn: Zum einen hatten die beiden Musiklegenden viele Parallelen, zum anderen waren beide ihrer Zeit voraus. In „Falco meets Amadeus“ erscheint Mozart ihm im Stück immer wieder. Gespielt wird Mozart von Michael Konicek, der in der Rolle vollends aufgeht… und mit seiner Mimik und starkem Schauspiel zu einem Publikumsliebling avanciert! Zudem ist seine Figur die, die in dem ansonsten eher düsteren Stoff für Auflockerung sorgt. Und auch das Zusammenspiel mit Alexander Kerbst war in Bremen grandios!

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Michael Konicek als Mozart beim Schlussapplaus (Foto: Kevin Drewes / musicalpuls.com)

“Falco meets Amadeus” legt Schwerpunkt innere Zerissenheit von Falco

Genau wie Mozart sind es auch Jeanny (Anna-Sophie Weidinger) und Ana Conda (Stefanie Kock), die Falco immer wieder erscheinen – wie Engel und Teufel sitzen sie förmlich auf seiner Schulter… während er sich – mit wachsendem Erfolg – immer mehr in Alkoholexzesse, Drogenrausch und Wahnsinn verliert. Genau das ist auch der Kern der Story des Stücks. Man zeigt schonungslos ehrlich und intensiv, wie Falco sich immer mehr selbst zerstörte – und da auch immer wieder nicht auf seinen Manager (gespielt von Sebastian Achilles) hören will.

Sebastian Achilles ist auch der, der durch die Geschichte, die die wichtigsten Stationen von Falcos Karriere und Leben behandelt, führt. Das hilft den Zuschauern, der rasant voranschreitenden Handlung zu folgen. Die Show lebt von der Musik und den erstklassigen Performances, bewusst beschränkt man sich dabei auf die wichtigsten Dialoge.

Dabei schaffen es Kerbst und Kock mit ihrem Team, auch unbekanntere Songs und echte Perlen perfekt in die Story zu integrieren. Musterbeispiel ist hier der Titel „Cadillac Hotel“ oder auch „Titanic“. Beide Performances zählen zu den intensivsten des ganzen Stückes. Ganz, ganz großes Kino!



Alexander Kerbst brilliert als Falco und imitiert ihn unglaublich gut

Aber natürlich dürfen auch die großen Hits „Rock me Amadeus“, „Der Kommissar“ und auch „Jeanny“ nicht fehlen. Und Alexander Kerbst als Falco? Er brilliert! Er lebt und liebt die Rolle… und kommt sowohl von der Mimik, den Bewegungen als auch dem Gesang sehr nah an die Musik-Ikone Falco heran! Gerade bei „Jeanny“ legt er eine unglaublich intensive Performance hin! Zudem gibt er auch den österreichischen Akzent in den Dialogen eindrucksvoll wieder. Eine Rolle wie Falco zu spielen, ist eine sehr große Herausforderung – doch der Darsteller meistert sie mit Bravour. Einer DER Gründe, warum die Show noch immer so ein riesiger Erfolg ist!

Aber auch alle anderen Darsteller machen ihre Sache klasse… so begeistern Stefanie Kock und Anna-Sophie Weidinger ebenfalls gesanglich… ihre Stimmen harmonieren dazu prächtig mit der von Alexander Kerbst.

“Falco meets Amadeus”: Das Herz des Stücks ist die Leidenschaft der Darsteller und die grandiosen Performances

In jeder Szene, in jedem Ton ist dabei spürbar, wie viel Herzblut von jedem Darsteller in diese Show fließt… „Falco meets Amadeus“ ist eine Verneigung und Liebeserklärung an Falco zu gleich. Auf ein aufwändiges Bühnenbild verzichtet man dabei jedoch… bis auf die riesige Leinwand, die eine klasse Untermalung der Szenen ist… und wenige Bühnenelemente. Doch mehr braucht man auch nicht… die Musik ist das Herzstück (die mit Liveband daherkommt!). Ebenfalls großartig: Die Originalaufnahmen von Falco, die immer wieder auf der Leinwand gezeigt werden!



Zuschauer in Bremen forderten Zugabe

Nach über zweieinhalb Stunden inklusive Pause und einem grandiosen Finale – einschließlich „Out of the Dark“, den Alexander Kerbst nach dem Tod von Falco in dem Stück performt (hier sieht man wieder die Liebe zum Detail, denn das Album und die Single erschienen damals posthum), hielt es niemanden im Saal des Metropol Theater noch auf den Sitzen… nachdem beim Schlussapplaus noch einmal „Rock me Amadeus“ von der gesamten Cast erklang, gab es gar Zugabe-Rufe… und die gab es auch. Mit dem Titel „Europa“, den Alexander Kerbst mit starken Worten für den Frieden auf der Welt einläutete. Ein Lichtermeer aus Handylichtern begleitete die Performance, die ein Gänsehaut-Finale darstellte!

"Falco meets Amadeus" begeistert mit einem brillierenden Alexander Kerbst, Detailgetreue & Herz! » falco
Foto: Kevin Drewes / musicalpuls.com

Keine Frage, „Falco meets Amadeus“ kam auch in Bremen sensationell gut an! Wer die Show noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt tun – sie gastiert in zahlreichen deutschen Städten. HIER alle Termine und Tickets!

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Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Der bundesweit geschätzte Journalist Kevin Drewes hält Euch mit seinem Fachwissen und der riesigen Expertise täglich über die Geschehnisse in der Musicalwelt auf dem Laufenden.