Was für ein Vormittag im Theater des Westens! Peter Plate und Ulf Leo Sommer haben es wieder getan! Nach „Ku’damm“, „Romeo & Julia – Liebe ist alles“, „Die Amme“ und ihrem aktuellen Musical-Hit „Wir sind am Leben“ steht schon das nächste Projekt in den Startlöchern. Mit „Salon Rosie“ bringen die beiden die Vorgeschichte ihres Berlin-Musicals auf die Bühne. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag (22.10.26) durften Pressevertreter und geladene Fans jetzt erstmals einen Blick auf die neuen Szenen werfen. Und die Begeisterung im Saal war riesig!
Am 30. Oktober feiert „Salon Rosie“ seine Weltpremiere im Theater des Westens. Doch schon bei dieser ersten Kostprobe wurde klar: Hier wartet eine Geschichte, die es in sich hat. Und natürlich darf auch der typische Plate-und-Sommer-Sound nicht fehlen!
Steffi Irmen bekommt Konkurrenz – und zwar von ihrer Zwillingsschwester!
Sie ist längst einer der großen Publikumslieblinge am Theater des Westens: Steffi Irmen! Als Amme in „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ hat sie die Herzen der Musicalfans im Sturm erobert, als Rosie in „Wir sind am Leben“ gleich noch einmal nachgelegt. Jetzt bekommt sie ihre nächste eigene Show – und eine starke Frau an ihre Seite!
In „Salon Rosie“ spielt Steffi Irmen die Friseurmeisterin Rosi Fröhlich, deren Salon vor dem Aus steht. Ihre Zwillingsschwester Gabi, gespielt von Kathi Damerow, hat als Schlagerstar Karriere gemacht. Die beiden Frauen könnten unterschiedlicher kaum sein. Zehn Jahre lang haben sie sich nicht gesehen. Nun treffen sie wieder aufeinander – und alte Wunden reißen auf.
Neid, verletzter Stolz, jede Menge Zündstoff und natürlich auch Humor: Wenn diese beiden Schwestern aufeinandertreffen, bleibt kein Auge trocken. Dass Steffi Irmen und Kathi Damerow dabei eine spannende Kombination sind, ließ sich schon bei den ersten Szenen erahnen.
Und die beiden waren nach ihrem Auftritt selbst noch ganz aufgeregt! Steffi Irmen brachte es wunderbar auf den Punkt: „Es ist so krass, wenn ihr das erste Mal zuguckt!“
Kathi Damerow legte mit einem herrlich spontanen Kommentar nach: „Ich glaube, ich habe soeben die Bühnen-E-Zigarette wirklich angezündet.“
Wie wurde Rosie eigentlich zur Stasi-IM?
Wer „Wir sind am Leben“ gesehen hat, kennt Rosie bereits. Und wer Steffi Irmen als die schlagfertige Friseuse erlebt hat, weiß, dass hinter der großen Klappe durchaus noch einiges verborgen liegt.
Genau dort setzt „Salon Rosie“ an. Das Prequel beantwortet Fragen, die das Publikum nach „Wir sind am Leben“ beschäftigt haben: Wie kam Rosie dazu, inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi zu werden? Warum ist sie so wütend auf ihre Tochter Nina? Und was ist zwischen ihr und ihrer Schwester passiert?
Peter Plate und Ulf Leo Sommer nehmen uns mit zurück nach Wittenberg und erzählen die Vorgeschichte einer Frau, die man vielleicht schon zu kennen glaubte. Dabei geht es um zwei Schwestern, die ihr Leben ganz unterschiedlich gemeistert haben – und die nun feststellen müssen, dass die Vergangenheit eben nicht einfach Vergangenheit ist.
Dass Peter Plate und Ulf Leo Sommer bereits an neuen Geschichten arbeiten, während ein Musical noch seinen Weg zum Publikum findet, überrascht inzwischen wohl niemanden mehr. Die Idee zu „Salon Rosie“ kam den beiden bereits während der Arbeit an „Wir sind am Leben“.
Gemeinsam mit Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck wurde daraus ein neues Musical. Das Kreativquartett hat in den vergangenen Wochen offenbar ordentlich Gas gegeben. Wenig Schlaf sei dabei für alle Beteiligten drin gewesen. Selbst mitten im Arbeitsstress fanden die vier Zeit, sich am Pool in Barcelona zusammenzusetzen und die neue Geschichte zu entwickeln.
Und genau diese Mischung aus Kreativität, Tempo und Lust auf neue Stoffe zieht sich durch die Arbeit von Plate und Sommer. Nach dem Erfolg ihrer bisherigen Musicals gehen die beiden nicht einfach auf Nummer sicher, sondern suchen immer wieder neue Geschichten und Figuren, die sie auf ihre ganz eigene Weise erzählen können.
Ulf Leo Sommer brachte den Gedanken hinter „Salon Rosie“ mit einem Satz auf den Punkt, der bei den Fans bestens ankam: „Wir wollten ein Musical schreiben über zwei gestandene Ost-Frauen aus Wittenberg. Ihr seht, so langsam wird das Theater des Westens zum Theater des Ostens.“
Musikalisch dürfen wir uns auf neue Songs von Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange freuen. Für Buch und Regie zeichnen Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck verantwortlich.
Wer die Arbeit des Teams kennt, weiß: Hier treffen Pop, große Gefühle und ein ausgeprägtes Gespür für Figuren aufeinander. Und wenn dann noch Steffi Irmen mit ihrer unverwechselbaren Bühnenpräsenz dazukommt, darf man gespannt sein! Das wird grandios! Der Countdown zur Weltpremiere läuft – am 30.10.26 ist es soweit – wir sind live vor Ort und werden ausführlich berichten!


